Achenbach-Gemälde

Van Ham Restitutionen

Achenbach-Gemälde kehrt zurück nach Breslau

Bei dem verschollenen Gemälde "Via Cassia bei Rom" des Düsseldorfer Malers Oswald Achenbach, das aufrgund Van Hams erfolgreicher Vermittlungen in das Polnische Nationalmuseum in Breslau zurück kehren konnte, handelt es sich um ein Werk aus der ehemaligen Sammlung des Schlesischen Museums der Schönen Künste.

Oswald-Achenbach-Via-Cassia-bei-Rom
Oswald Achenbach (1927-1905), Via Cassia bei Rom, Öl auf Leinwand, 50 x 56,5 cm, signiert und datiert unten rechts: Osw. Achenbach 1878

Als Teil der Kunstsammlung Conrad Fishers gelangte es 1907 als Schenkung in dieses Museum. Seit dem Zweiten Weltkrieg, nach einem Einbruch in ein Depot, galt das Kunstwerk als verschollen.

Mithilfe seiner Datenbank entdeckte die Kriegsverluststelle des Ministeriums für Kultur und Nationalerbe der Republik Polen das Achenbach-Gemälde im Mai 2014 im Auktionskatalog der Frühjahrsauktion "Alte Kunst" bei Van Ham Kunstauktionen. Entsprechende Schritte wurden eingeleitet und erneut hat Markus Eisenbeis, geschäftsführender Gesellschafter von Van Ham, die Rolle als erfahrener Vermittler zwischen dem Einlieferer und dem ursprünglichen Besitzer eingenommen. "Auch wir sind an einer fairen Lösung zwischen den beteiligten Parteien interessiert, selbst wenn es, so wie in diesem Fall, nicht zu einem Verkauf in unserem Hause kommt. Die Restitutionsansprüche müssen geklärt werden und wir können mit unserer Erfahrung dazu beitragen.", so Eisenbeis. Weiter erklärt er: "Wir konnten den Einlieferer dazu bewegen von seinen Eigentumsansprüchen an dem Gemälde Abstand zu nehmen und es dem Polnischen Staat, bzw. dem Nationalmuseum in Breslau zu übergeben."

Bei einer Feier wurde das Gemälde am 7. August 2014 in Anwesenheit des Ministers für Kultur- und Nationalerbe der Republik Polen - Prof. Małgorzata Omilanowska - an das Nationalmuseum in Breslau zurückgegeben.


Pressemeldung

von VAN HAM

Pressemeldung

des Ministeriums für Kultur und Nationalerbe der Republik Polen